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Chronischer Schmerz / Schmerzstörungen: Extrembelastungen für Körper und Seele!

Akuter Schmerz ist ein wichtiges Warnsignal des Körpers. Er weist auf eine Notsituation hin, führt schnell zu Schutzreaktionen.

Bestehen akute Schmerzen jedoch längerfristig und werden nicht ausreichend gelindert, kommt es zur Entstehung eines Schmerzgedächtnisses im Gehirn und damit zur Chronifizierung. 

Wenn sie immer wieder Schmerzimpulsen ausgesetzt sind, verändern Nervenzellen ihre Aktivität. Es reicht dann schon ein leichter Reiz, wie eine Berührung, Wärme oder Dehnung aus, um als Schmerzimpuls registriert und als unangenehm empfunden zu werden. Aus dem akuten Schmerz wurde ein chronischer Schmerz.

Auch wenn der eigentliche Auslöser fehlt, bleibt der Schmerz.

Da u.a. der Botenstoff Serotonin eine wichtige Rolle spielt, kann das Schmerzgedächtnis mit dem Einsatz leichter Antidepressiva gelöscht werden. Ein physiologischer Anteil des Schmerzes kann damit positv beeinflusst werden.

Antidepressiva stabilisieren die Psyche, reduzieren depressive Gefühle und Sichtweisen und fördern die Bewältigungsfähigkeiten. Obwohl Antidepressiva im Gegensatz zu Schmerzmitteln nicht zur Abhängigkeit führen, sollten Sie nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

Neben dem Schmerzerleben ist der Umgang mit Schmerz ein weiteres großes Problem.  Diese psychischen Komponenten des Schmerzes unterscheidet man in:

  • Kognitive: gedankliche Verarbeitung und Bewältigung,
  • Affektive: gefühlsmäßige Verarbeitung und Bewältigung,
  • Verhaltenskomponenten: Schonverhalten, Vermeidungsverhalten, der Umgang mit den Medikamenten etc.

Psychische Faktoren können Folge sein,  jedoch auch zur Ursache der lang anhaltenden Schmerzen werden.
Auch resultierende psychosoziale Probleme, physische bzw. psychische Traumata, berufliche und private Überforderung,  abnehmende Leistungsfähigkeit, Depression,    Reizbarkeit, Schlafprobleme etc. verstärken das Schmerzerleben. 

Erfolglose Behandlungsversuche und der Einsatz starker Schmerzmittel erhärten außerdem Gefühle der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Patienten fühlen sich allein gelassen, ziehen sich immer mehr zurück, verlieren soziale Kontakte.

Ein Teufelskreis entsteht, da diese Faktoren wiederum das Schmerzerleben verstärken und aufrecht erhalten. Man ist immer mehr gefangen in der Schmerzspirale!

Die Schmerztherapie mit sanfter Heilhypnose bietet hochwirksame Möglichkeiten, diese Negativentwicklung zu stoppen und das Leben wieder in den Griff zu bekommen!